Fenchel ist eine nach Anis schmeckende Pflanze, deren fadenförmige, verzweigte Blätter als Kraut und die Samen als Gewürz verwendet werden. Die Fenchelpflanze kann übermannshoch werden. Fenchel (Foeniculum vulgare) ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Die Samen sind seit Jahrhunderten als Heilmittel bekannt. Sie werden auf verschiedene Weise verabreicht. Die wirksamste Form ist das Fenchelöl, das aus den Samen gepresst wird. Eine andere Möglichkeit ist die Gewinnung von Extrakten (als Tee zubereitet) aus den Samen.

In der Kashmiri Chai Latte schmeckt man eine schöne Menge Fenchel.

Fenchelsamen können unter anderem bei Darmproblemen und Menstruationsbeschwerden helfen. Er wird auch zur Förderung des Stillens verwendet, da das aus den Samen gewonnene ätherische Öl einen hohen Anteil an Anethol (ein Phytoöstrogen) enthält. Das Ernährungszentrum und der Verband der niederländischen Hebammen raten jedoch von der Verwendung von Fenchel(tee) für stillende Frauen ab.

Dies sind einige der gesundheitlichen Wirkungen, die Fenchelsamen so haben:

Schon die alten Griechen kannten die Fenchelsamen. Er soll die Verdauung fördern. Wer Fenchelsamen trinkt oder isst, hat auch weniger Lust auf Darmgase und Blähungen.
Haben Sie Fieber? Dann kann es helfen, eine Tasse Fencheltee zu trinken. Die getrockneten Fenchelsamen haben eine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung.

Ursprünglich aus Asien und dem Mittelmeerraum stammend, gelangte der Fenchel über die mittelalterlichen Handelswege in das übrige Europa.